
Gottfried O. Rieck
Firmengründer
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Um die Jahrhundertwende war eine Reise im Luxus-Dampfzug durch liebliche Landschaften und prachtvolle
Städte Europas Teil eines besonderen Lebensgefühls des „Fin de siècle“. Zu Recht blieben Reisen
in den großen Zügen der Vergangenheit unvergesslich.
Die komfortablen Abteile und die noble Ausstattung trugen zum Reiseerlebnis ebenso bei wie der
perfekte Service bei den glanzvollen Dinners und ihren kulinarischen Höhepunkten.
Für den europäischen Hof und Geldadel konstruiert, waren die Hersteller dieser Züge stolz darauf,
Kunstwerke aus Stahl und Eisen zu schaffen, um den Reisenden in diesen Waggons nicht nur
größtmögliche Behaglichkeit, sondern auch luxuriöse Eleganz bieten zu können.
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Dieses Streben nach höchster Perfektion und Harmonie war der Anlass, Luxuszüge wieder entstehen
zu lassen. So finden die Reisenden von heute ein vollkommenes Erlebnis in einem der schönsten
Paläste auf Schienen:
dem Majestic Imperator Train de Luxe.
Der MAJESTIC IMPERATOR TRAIN DE
LUXE - Ein Palast auf Schienen
Hundert Jahre nach dem Bau des k.u.k. Hofzuges haben Eisenbahnliebhaber
das unvergleichliche Reisegefühl einer glanzvollen Epoche
wieder möglich gemacht, diesmal jedoch mit allem Komfort,
den man sich nur wünschen kann. Eleganz, Rafinesse, Dekor,
vollendeter Service, exquisite Bewirtung sind heute nicht
mehr einer kleinen gesellschaftlichen Elite vorbehalten, sondern
allen Gästen, die den zauberhaften Glanz der Vergangenheit
erleben wollen.
1991, ein Jahrhundert nach
dem Bau des Original-Hofzuges, begann Gottfried Rieck,
Lokomotivführer der Österreichischen Bundesbahnen,
gemeinsam mit seiner Frau Sibylle seinen Lebenstraum
zu verwirklichen: Ein Waggon des legendären Hofzuges
sollte in seiner einstigen Pracht zu neuem Leben erweckt
werden. Als leidenschaftlicher Eisenbahner war er bereits
mehr als 25 Jahre für die Bahn tätig, hatte
als Heizer einer Dampflok begonnen und war später
begeisterter Lokomotivführer. Das erste Glanzstück
einer Reihe von exklusiven Waggons war der Wagen „Salon
I, der nach aufwendiger Planung aus einem Waggon Baujahr
1905 der Waggonfabrik Ringhoffer & Schmichow entstand.
Konstrukteure hatten die strengen Sicherheitsauflagen moderner Züge mit der verschwenderischen Pracht des Originals verbunden. Die Leidenschaft der Familie Rieck, historische Schienenfahrzeuge zu rekonstruieren und fahrbar zu machen, steckte bald weitere Liebhaber nostalgischer Züge an: Michael von Rosen und sein Sohn Michael jun. wurden Teilhaber des Projekts.
Am 19. Mai 1998 wurde schließlich der glanzvoll
restaurierte Majestic Imperator-Luxuszug mit sechs Waggons
von Maria Christina Habsburg-Lothringen, der jüngsten
Nachfahrin Kaiser Franz Josephs I. und Kaiserin Elisabeths,
feierlich getauft.
Und so war für das Ehepaar Rieck ein Traum wahr geworden: "Den Gästen ein Erlebnis zu bieten, das in ihren Reiseerinnerungen für immer herausragt."

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